Häuser verkaufen: Makler oder in Eigenregie?
Die Frage Makler ja oder nein stellt man sich als Vermieter oder Verkäufer einer Immobilie häufig. Prinzipiell trägt die Maklergebühr der Käufer. Die Lage des Objekts und der Aufwand, den man bereit ist zu investieren spielen eine größerer Rolle.
Wenn man ein einfach zu vermittelndes Objekt und die Zeit und Muße hat sich um Besichtigungstermine, Inserate und die Auswahl der potenziellen Mieter bzw. Käufer zu kümmern, dann bietet es sich an die Vermietung oder den Verkauf in Eigenregie durchzuführen. Denn viele wollen lieber über privat kaufen, da sie so die Maklergebühr sparen können.
Wenn Sie aber Immobilien verkaufen wollten, die eine schwere Marktlage haben, unrenoviert, weit abgelegen oder sehr speziell sind, dann bietet es sich an einen Immobilienmakler zu beauftragen. Ein erfahrener Makler kann über seine Kontakte einfacher spezielle Immobilien verkaufen.
Außerdem unterschätzen viele die Belastung die Besichtigungstermine mit sich bringen. Wenn Sie berufstätig sind, können mehr als 50 Interessenten innerhalb weniger Tage, die alle mehr oder weniger die gleichen Fragen Stellen, Ihre Geduld durchaus strapazieren. Zudem kann ein Immobilienmakler zusätzliche Auskünfte über die potenziellen Mieter einholen, über die Creditreform oder über die SCHUFA. Viele Makler haben auch Dateien mit potenziellen Interessenten, die sie aus vorangegangenen Besichtigungen kennen und sehr genau wissen, was diese suchen, zahlen können und erwarten.
Letztendlich müssen Sie selber entscheiden wie Sie Ihre Immobilien verkaufen. Auf jeden Fall ist davon abzuraten es erst selber zu versuchen und dann einen Immobilienmakler zu engagieren. Das führt zu erschwerten Bedingungen für den Makler, verwirrt potenzielle Interessenten und führt am Ende zu Missverständnissen in Bezug auf Maklercourtage.